Zucchi Lambrusco di Sorbara DOP 2015

Zucchi Lambrusco di Sorbara DOP 2015

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Produzent: Azienda Agricola Zucchi Website: www.vinizucchi.it Traubensorten: Lambrusco... mehr
"Zucchi Lambrusco di Sorbara DOP 2015"

Produzent: Azienda Agricola Zucchi

Website: www.vinizucchi.it

Traubensorten: Lambrusco Sorbara und Salamino

Weinbereitung: rot, leicht schäumend

Alkoholgehalt: ca. 11 %

Optimale Genussreife: bis 3 Jahre nach Ernte

Inhalt: 75 cl

Besonderes: Mehrfacher Testsieger der Italienspezialisten von Merum !

Degunotiz Merum: Hellpurpurfarben; frische, beerige Nase, recht fein und leicht, angenehme Säure, fruchtig, Passionsfrucht, saftig, gute Länge.

Einer der besten Lambruschi - extrem trocken - der "extra-brut" für Kenner ! Ein Spitzen-Lambrusco von Davide Zucchi: Einer der wenigen, der beständig auf Qualität im Wingert (geringe Erntemengen) und Keller achtet. Schaumwein mit deutlichen Himbeeraromen, aber gnadenlos trocken. "Pulisce la bocca", sagt man in Italien zu so einem Wein: Er macht den Gaumen frei - sodass der nächste Bissen wieder richtig mundet !

Sorbara heißt einerseits der Ort, nach dem die DOP bzw. DOC benannt ist, andererseits die Lambrusco-Sorte, aus der der Wein bereitet wird. Der Sorbara - er ist in der Ebene nördlich von Modena zu Hause - ist bestimmt der charakteristischste unter allen Lambrusco.

Seine Feinheit, sein Aroma, seine hohe Säure machen ihn zum perfekten Begleiter von deftigen, eher fettreichen Gerichten, wie sie in Modena zubereitet werden. In den Geschichtsbüchern wird das Aroma des Sorbara mit dem Duft von Veilchen umschrieben. Ob es wirklich Veilchen sind, fällt schwer zu beurteilen, das Bukett des Sorbara von Zucchi erinnert sicher auch an Himbeeren, manchmal auch an Erdbeeren. Bestimmt weist ein guter Sorbara stets einen sehr aromatischen, erfrischenden Duft auf. Und sicher ist auch, dass ein guter Sorbara trocken sein muss; süße Varianten stellen einen stilistischen Verrat an diesem Weinoriginal dar. Sorbara ist der Lambrusco, der sich im Ausland am schwierigsten verkaufen lässt. «Hell, dünn, trocken und sauer», vermelden unvorbereitete, an «farbintensiv, fett, süß und mild» gewohnte Sinnesorgane. Deshalb wird der Sorbara wohl der wirklichen Lambrusco-Fangemeinde vorbehalten bleiben. Sorbara sollte jung getrunken werden.

160 Millionen Flaschen Lambrusco werden jedes Jahr aus der Emilia in die Regale der Supermärkte der Welt nachgeschoben. Das meiste davon ist zwar seinen geringen Preis wert, aber für verwöhnte Gaumen uninteressant. Ob der Flut des Mittelmaßes übersieht man gerne, dass der Lambrusco eine alte Tradition besitzt und einige Etiketten selbst anspruchsvollen Weinnasen großen Spaß bereiten können. Es muss wirklich nicht immer Bordeaux oder Barolo sein, ab und zu dürfen wir Geldbeutel und Gaumen auch leichtere Kost gönnen, gerade auch in den wärmeren Jahreszeiten. Wessen Vorurteile geringer sind als seine Neugier, könnte mit dem Lambrusco eine lustvolle Entdeckung machen. Die Chance, ins Schwarze zu treffen, steht eins zu fünfzig. (Andreas März - Merum)

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